21.05.16 Auf Wiedersehen

Eigentlich hätte ich lieber „und Tschüss“ sagen wollen.

Aber ich werde das Krankenhaus in Lich ja auf jeden Fall wieder sehen.

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Der Blick heute morgen aus meiner *****Herberge

Die zweite Drainage ist heute also dann auch gezogen worden. Alle OP Wunden sehen im Ultraschall sehr gut aus, und so durfte ich dann heute wieder nach Hause gehen.

Nicht ohne IHN wieder zu sehen:

DR. CHAOS

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20.05.16 Wenn schon, denn schon

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Daumen hoch. Das wird!

Wenn man etwas macht dann richtig, oder?

Es sind beide Brüste operiert worden. Rechts war ja der Tumor klar diagnostiziert. Dort sind auch die Wächterlymphknoten mittels Geigerzähler ausfindig gemacht und entfernt worden. Bei der linken Brust wurde ein verdächtiger Befund gestern noch markiert und dann in der OP ebenfalls entfernt.

Das ist dann doch wohl eher selten so zumindest die Reaktion der Krankenschwestern.

Es ist schon immer etwas merkwürdig wenn man von Mitpatienten gefragt wird weswegen man hier ist. Die Diagnose Brustkrebs lässt dann viele erst mal verstummen. Möchte aber ehrlich sein und kein Drama daraus machen.

Geschäftstüchtig wie man nun mal ist hat Fr. Dr. Köcker-Korus heute morgen gleich eine Velociped Radreise offeriert bekommen. Und noch Tipps für eine gute Vorbereitung auf eine Trans Alp mit dazu. Wir würden bestimmt auch gut zusammen radeln gehen können.

 

19.05.16 Geduldsprobe

Ein langer Tag liegt hinter mir.

Um 5.30 Uhr letzter Merlin Spaziergang. Dann ab nach Lich. Hier müsste sich Matthias direkt verabschieden.

Leider ging der Zeitplan total daneben. Geplant war, dass ich als 2. in den OP komme und um 13 Uhr schon auf Station bin.

Tatsächlich wartete ich um 13 Uhr immer noch darauf in den OP zu kommen. Das Warten hat sehr geschlaucht.

Entsprechend ging es mir dann auch als ich um 17.00 Uhr endlich auf Station war.

Grosser Haken an den Tag und weiter geht’s…

Ich packe meine Koffer, und nehme mit…

…die CRAFT, die BERGWELTEN und einen Velociped Katalog für meine Ärztin Frau Dr. Köcker-Korus die gerne Radreisen unternimmt.

Ach ja, und die Sonnenbrille für die Sonnenterrasse in meiner *****Sterne Herberge ist natürlich auch dabei. Und ein Corny, für den Hunger zwischendurch.

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Alles dabei für den Kurzurlaub

Es geht also endlich los mit der Räumungsklage. Und ich bin sicher, ich werde den Prozess gewinnen (Habe ja als Gerichtsschöffin genügend Erfahrung mit solchen Verbrechern 😉

 

 

16.05.16 Abschied auf Zeit

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Bis bald geliebtes Allgäu

Oh Mann, war das wehmütig heute morgen…

Die Tür in Burgberg hinter sich zu schließen und nicht zu wissen, wann wir das nächste Mal dort unsere gemeinsame Bergzeit genießen können.

Morgen früh geht es dann nach Lich für die OP-Voruntersuchungen und das OP- und Narkosegespräch. Hoffentlich ist bald Freitag. Dann ist zumindest der erste Schritt geschafft.

 

11.05.2016 Die Würfel sind gefallen

Wieso bin ich eigentlich immer so aufgeregt, wenn es wieder mal in Richtung Krankenhaus geht. Heute musste die „Lieblings-Kolleschin“ dran glauben, der ich um 3.30 Uhr eine E-Mail geschrieben habe, weil mir beim Herumwälzen im Bett noch was gaaaanz dringendes eingefallen ist.

Um 8.30 Uhr hatten wir aufgrund guter Judo-Kontakte (vielen Dank an Christian und Hristos) noch einen Termin im Brustkrebszentrum Marburg. Ohne VitaminB hätten wir erst  in zwei Wochen dort einen Termin bekommen.

Die Ärztin, deren Sohn auch schon in Grünberg beim Sommerjudocamp mit mir auf der Judomatte stand,  hat den Befund und die vorgeschlagene Behandlung von Fr. Köcker-Korus in Lich vollkommen bestätigt.

Das gab mir die notwendige Sicherheit um mich für die OP in der Asklepios Klinik in Lich bei der „Felsenkletterin“ am 19.05. zu entscheiden.

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09.05.2016 Man nennt mich Brustkrebs, G1

Jippie,

seit heute weiß ich auch den Vornamen meines Brustkrebs. Er heißt G2, und ist unter den bösartigen Brustkrebstumoren der Gutmütigere.

Matthias und ich haben heute ein wirklich sehr gutes Aufklärungsgespräch in Lich gehabt mit der dortigen Chefärztin. Sie hat mich bestärkt eine zweite Meinung einzuholen und wir haben den OP-Termin schon mal vorsorglich auf den 19.05. verlegt, falls ich mich entscheide mich in Lich behandeln zu lassen.

Endlich habe ich das Gefühl als Patientin ernst genommen zu werden, mich frei entscheiden zu können welche Therapie ich machen möchte und wann was passieren soll.

35 km im Vogelsberger Hügelgebirge
35 km im Vogelsberger Hügelgebirge

Das die Ärztin dann von ihrem Wochenende am Fels berichtete, wo sie just den Kurs im Franken-Jura gemacht hat, den wir auch schon ins Auge gefasst haben „Von der Halle an den Fels“ hat sie noch mal so sympathisch gemacht.

Zur Feier des Tages gab es noch eine kleine Feierabendrunde über Stock und Stein bei herrlichstem Wetter.

So eine Radtour zu zweit unter der Woche haben Matthias und ich schon ewig nicht mehr unternommen.

 

07.05.2016 Die Sicht wird klarer

Ein Gutes haben alle Coming-Outs bisher gehabt. Sie geben mir nach und nach Klarheit, was ich schon weiß, wieviel mir noch an Information fehlt und was ich auf keinen Fall möchte.

Auch habe ich einige Kontaktadressen und Unterstützung bekommen um mir eine zweite (na gut, eigentlich habe ich auch noch keine erste) Meinung einzuholen.

Das Problem:

Der Himmelfahrts-Feiertag vorgestern

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