01.10.2020 Achtsamkeit vs. Akzeptanz

Achtsamkeit, klar… achtsam war ich schon immer.

Achtsam darauf bedacht immer

  • zu funktionieren
  • 150 % zu geben
  • es noch besser machen zu wollen.

Hat ja irgendwie nicht so recht funktioniert bei mir, die ach so viel gepriesene Achtsamkeit.

Mittlerweile habe ich verstanden, Akzeptanz ist ein viel passenderes TU-Wort um mit sich selbst besser klar zu kommen.

Zu akzeptieren wie es gerade ist, egal wie es gerade ist!

Die Weisheit zu erlangen Dinge zu akzeptieren so wie sie sind:

  • zu akzeptieren wenn es einem schlecht geht
  • zu akzeptieren wenn man mit sich hadert
  • zu akzeptieren wenn man schlecht mit sich umgeht.

Schon mehrmals hatte ich die alte Sufi-Geschichte eines orientalischen Königs gehört und die Erkenntnis daraus: …auch dies wird vorüber gehen…. mittlerweile verinnerlicht. So ist auch mein persönliches Mantra entstanden:

So wie es jetzt ist, ist es gut, denn alles geht vorüber…

28.09.2020 Das Hohelied der Achtsamkeit

Manchmal fügt sich das vermeintliche Chaos ganz still und heimlich zu einem sinnvollen Ganzen zusammen. Schon lange habe ich mit einem MBSR (mindful based stress reduction) Kurs geliebäugelt. Und im Januar einen raren Platz ergattert. Diese Kurse sind gerade im Moment aufgrund des Achtsamkeitshype schwer gefragt. Durch meine seit über einem Jahr täglichen Mediationen mit der App Balloon bin auch ich neugierig auf diese Inhalte geworden.

Jeden Tag standen somit seit Januar 45 bis 60 Minuten Achtsamkeitstraining in Form von BodyScan, Bewegungs-, Geh- und Sitzmeditation auf meinem Stundenplan. Gerade am Anfang nicht gerade leicht die Zeit und Geduld dafür aufzubringen. Wobei Achtsamkeit eigentlich wirklich nicht der richtige Begriff ist. Aber dazu demnächst mehr. Und dann kam erst einmal gar nichts. Mitte März der Lockdown und somit auch Abbruch des MBSR Kurses. Und trotzdem hatte ich schon so viel Handwerkszeug an die Hand bekommen um mich gerade in dieser unsicheren Zeit selbst in eine Schutzhülle zu packen. Nicht alles an mich heran zulassen, Dinge hinzunehmen die nicht zu ändern waren und zu erkennen wenn sich meine Gedanken in einen wahren Weltuntergangsstrudel verwandelt hatten. Dann von außen auf mich und meine Gedanken zu schauen und zu erkennen, dass dies NUR Gedanken und keine Realität sind.

Mittlerweile konnten wir den Kurs zu Ende bringen, seitdem sind jeden Tag 45 min. Meditation und Yoga zu meiner täglichen Routine geworden und

ich fühle mich von Tag zu Tag mehr in mir angekommen. Nie hätte ich es für möglich gehalten einmal so innig mit mir selbst verbunden zu sein, mir selbst die beste Freundin zu sein.

Rückblick Juni 2018: Erste Schritte zum anderen ICH

Unbewusst wie sehr ich es benötigen würde, hatte ich mich im April 2018 für einen Yogakurs mit Lyn Jantosca angemeldet. Was ich nicht wissen konnte: Wie sehr mir Lyn als Yogalehrerin taugt, wie sehr ich die Meditation beim Yoga genießen kann, wie wenig anstrengende Übungen ich brauche um glücklich aus dem Kurs zu kommen.

Und ein altes Hobby habe ich im letzten Sommer wiederentdeckt. Das Nähen. Anfangs hatte ich nicht die Nerven schwierige Projekte zu meistern. Also fing ich mit Duftsäckchen an. Mittlerweile ist das Nähen so wertvoll wie jede Psychotherapie für mich. Sogar mit eigenem Instagram Profil 🤗

02.07.16 Strahlerei, zwo, drei

Das eigentlich Gute ist ja, dass ich viel trinken soll während der Bestrahlung.

ABER

Leider soll das allerdings eher weniger Bier bzw. Alkohol sein 😩

Also wird heute das Nachbestrahlungsbier „Strahlerei, zwo, drei“ gebraut. Das kann dann nach dem 17.08.16 wieder mit Genuss getrunken werden.

Das Rezept:

Nelson Summer Ale

Ein spritziges, goldgelbes Ale mit dem vollen Nelson-Sauvin-Aroma und einen Geschmack nach Grapefruit.

Ich freu mich schon jetzt wie Bolle auf den Andrunk.

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Lasset den Brautag beginnen