22.05.16 Soll erfüllt

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Geht doch schon wieder ganz gut, oder?

Zugegeben, die 5,7 km bin ich nicht am Stück gelaufen. Habe mir auch zwei große Ruhepausen und einen Besuch in der Eisdiele Grünberg mit Matthias, Tom Felix und Kim Melissa gegönnt.

Dann noch flux Arbeit für morgen in Marburg abgeholt und jetzt wird sich auf den Tatort vorbereitet.

Es läuft gut, ich bin sehr zufrieden.

 

 

 

 

Ich packe meine Koffer, und nehme mit…

…die CRAFT, die BERGWELTEN und einen Velociped Katalog für meine Ärztin Frau Dr. Köcker-Korus die gerne Radreisen unternimmt.

Ach ja, und die Sonnenbrille für die Sonnenterrasse in meiner *****Sterne Herberge ist natürlich auch dabei. Und ein Corny, für den Hunger zwischendurch.

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Alles dabei für den Kurzurlaub

Es geht also endlich los mit der Räumungsklage. Und ich bin sicher, ich werde den Prozess gewinnen (Habe ja als Gerichtsschöffin genügend Erfahrung mit solchen Verbrechern 😉

 

 

18.05.16 Voll verstrahlt…

Gegen eine gewisse Routine ist doch nichts zu sagen, oder?

8.00 Uhr Home-Office

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verstrahlte Wächterlymphknoten

9.30 Uhr Abfahrt nach Gießen in die Nuklearmedizinische Praxis.

3 Stunden Warte- und Behandlungszimmer…

…ja, und den Rest kennt ihr ja von gestern, oder?

Bin also heute verstrahlt worden, was ihr auf dem Bild sicher deutlich erkennen könnt, oder? Das bedeutet aber auch, es geht jetzt endlich los.

Klingt vielleicht verrückt, aber ich freu‘ mich fast auf morgen.

 

 

12.05.16 gefühlt 1.000 Fragen

Die Entscheidung von gestern hat sich gesetzt und ich kann mal wieder einfach nur arbeiten gehen.

Aber das ist im Moment gar nicht so einfach. Neue Verantwortlichkeiten sind noch nicht klar geregelt und es herrscht allgemeine Verunsicherung. Auch bei mir. Was soll ich noch machen, was schaffe ich noch bis zum Ende der Woche und und und.  Natürlich stehe ich auch gerne allen noch Rede und Antwort. Heute war das aber teilweise echt wie im Bienenschwarm bei mir im Büro.

War froh als es 20.15 Uhr, der Home-Office Rechner fertig eingerichtet war und ich mich nach einem Telefonat mit meinen Eltern endlich auf die Couch werfen konnte.

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11.05.2016 Die Würfel sind gefallen

Wieso bin ich eigentlich immer so aufgeregt, wenn es wieder mal in Richtung Krankenhaus geht. Heute musste die „Lieblings-Kolleschin“ dran glauben, der ich um 3.30 Uhr eine E-Mail geschrieben habe, weil mir beim Herumwälzen im Bett noch was gaaaanz dringendes eingefallen ist.

Um 8.30 Uhr hatten wir aufgrund guter Judo-Kontakte (vielen Dank an Christian und Hristos) noch einen Termin im Brustkrebszentrum Marburg. Ohne VitaminB hätten wir erst  in zwei Wochen dort einen Termin bekommen.

Die Ärztin, deren Sohn auch schon in Grünberg beim Sommerjudocamp mit mir auf der Judomatte stand,  hat den Befund und die vorgeschlagene Behandlung von Fr. Köcker-Korus in Lich vollkommen bestätigt.

Das gab mir die notwendige Sicherheit um mich für die OP in der Asklepios Klinik in Lich bei der „Felsenkletterin“ am 19.05. zu entscheiden.

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10.05.2016 Ein ganz normaler Tag

Queckbörner Höhe
Queckbörner Höhe

Morgens um 6.00 Uhr ist die Welt im Feld noch völlig in Ordnung.

Wie schön auf einmal so ein schnöder normaler Arbeitstag sein kann.

Einfach mal von 9.00 bis 17.30 Uhr „schaffen“.

Und ich war echt erfolgreich, habe viel erledigt was meinen Kollegen in der Zeit wenn ich nicht da bin, den Rücken frei hält.

Die Coming-Outs werden übrigens weniger. Heute waren es nur noch drei Leute die ich informiert habe.

Morgen wird es noch mal spannend. Habe einen Termin in Marburg um mir eine zweite Meinung einzuholen. Dann sind wieder Warte- und Behandlungszimmer mein Alltag.

 

 

 

08.05.2016 Hallo wach

Mein neuer Mitbewohner treibt seltsame Blüten.

Erst schmeisst er mich Sonntag morgen um 5.45 Uhr aus dem Bett, dann lässt er mal meinen Körper spüren, dass er da ist.

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Um 6.00 Uhr sitze ich (fast freiwillig, dank meines Mitbewohners) im Auto Richtung Marburg. Ich will nach einer fast schlaflosen Nacht die restlichen Unterlagen an der Arbeit in Ordnung bringen und freue mich auf ein gemeinsames Frühstück mit Matthias ab 9.00 Uhr.

Aber nix geht. Nach 45 Minuten intensiver Arbeit macht doch mein Kreislauf schlapp und ich lege mich erst mal flach auf den Büroboden. Wieder ein ganz neues Gefühl.

Matthias holt mich ab, die 30 min. Autofahrt nach Hause traue ich mir nicht mehr zu.

Danach schlafe ich bis 12 Uhr und bereite das Gespräch mit der Klinik morgen früh vor.

Ach übrigens, Herr Brustkrebs hat ein weiteres Kämmerchen belegt. Es gibt nämlich jetzt auch einen neuen Ordner in meiner Dropbox. „Brustkrebs“ heißt er.

04.05.2016 zweites Coming-Out

Man, das war eine Nacht heute. Habe kaum geschlafen, dafür habe ich am Morgen genau im Kopf wie ich mein Coming-Out in der für mich besten Firma der Welt Velociped gestalten will.

Ich weiß, es wird einen baldigen Abschied auf Zeit geben. Ich bin schon früh am Morgen in der Firma und super nervös. Ich gehe die ersten zwei Stunden schon mal alle noch offenen Dinge durch und entscheide welche Aufgaben ich delegiere oder welche in einem halben Jahr keine Relevanz mehr haben werden. Das befreit ungemein.

Um 9.00 Uhr ist allgemeiner Arbeitsbeginn. Nur einer fehlt…

FRANK

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