14.08.21 Wenn Eine eine Reise tut…

Ach, wie herrlich. Spontan einen Kurzurlaub nach Südtirol gebucht. Im August für drei Tage nach Bozen. Eine Stadt in der ich mich immer schon wohlgefühlt habe, lediglich drei Stunden von zuhause entfernt. Das sollte doch machbar und vielleicht mal wieder ein kleines Highlight sein.

Ein schönes Bio-Hotel, mit Blick auf den Rosengarten und Swimming Pool, wenig Programm und einfach die Seele baumeln lassen. So die graue Theorie.

Die Realität sah dann ganz anders aus. Es war mir alles zu viel. Zu viele Geräusche, zu viele Eindrücke, zu viele Menschen. Dieses Zuviel hat mich völlig ausgesaugt.

Der gemütliche Stadtbummel, eine Tortur. Ich war schon beim Frühstück geschafft und habe mich in Bozen nur von Café zu Café geschleppt um irgendwie wieder zu Energie zu kommen.

Abgereist sind wir, nachdem ich Sonntag Vormittag völlig entkräftet und frustriert auch noch eine kleine Wanderung abbrechen musste. Ich war so wütend, so traurig, so frustriert darüber, dass der Wunsch nach einem unbeschwerten Dolce Vita einfach nicht zu erfüllen war.

Zuhause angekommen bin ich sofort ins Schlafzimmer verschwunden, da war nur noch der Wunsch in mir zur Ruhe zu kommen. Alleine, im Dunklen und ohne Geräuschkulisse im Hintergrund.

Unseren geplanten Herbsturlaub habe ich direkt am Abend noch storniert, so groß war der Frust und die Unsicherheit wieder von mir selbst enttäuscht zu werden.

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